Aufgaben - Evangelische Polizeiseelsorge

Polizeiseelsorge der Evangelischen Kirche in Deutschland

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Aufgaben der Polizeiseelsorge
    
An die Polizeiseelsorger/innen können sich alle Mitarbeiter/innen aus Vollzug und Verwaltung wenden, die in beruflichen oder privaten Fragen ein Gespräch zur Klärung, Orientierung oder Entlastung suchen.

Diese Gespräche stehen unter dem Schutz des Seelsorgegeheimnisses und des Zeugnisverweigerungsrechts.

Die Polizeiseelsorger/innen geben berufsethischen Unterricht und führen Fortbildungsseminare durch.

Sie besuchen Dienststellen, begleiten Polizeibeamte/innen bei schwierigen Einsätzen und bieten Hilfe nach belastenden Einsätzen an.

In einigen Bundesländern sind sie Mitglieder von Notfallseelsorge-Kriseninterventionsteams für betroffene Bürger oder in Einsatznachsorgeteams für Einsatzkräfte der Polizei. Sie haben dafür eine spezielle Ausbildung und arbeiten mit anderen Fachleuten und Polizisten in diesen Teams zusammen.  

Sie stehen in
Notfällen zur Verfügung, z.B. bei Suizidgefahr, wenn die örtlichen Pastoren nicht erreichbar sind.

Sie versuchen, den Dialog zwischen der Polizei und anderen gesellschaftlichen Bereichen zu fördern, insbesondere den zwischen Polizei und Kirche.

Sie laden zu Gottesdiensten ein.

Kirchenmitglieder können die Polizeiseelsorger/innen auch für
Taufen, Trauungen und Beerdigungen in Anspruch nehmen.

Beispiele

Überbringung von Todesnachrichten
Gedenkgottesdienste für verstorbene Polizisten/innen

Zusätzliche Angebote

Gottesdienste
Trauergespräche
Taufgespräche
Rüstzeiten
Pilgerwege
Seminare

Veröffentlichungen
Literaturlisten
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